“rededeutsch”

sorry, some german stuff, but later İ will try, wether “rededeutsch” a simplyfied german, can be translated to a understandable english.

ich haben finden redesign deutschland. ich sein faszinieren von einig aspekts von redisign deutschland. ich moegen konzept von einfachst loesung. aber ich nein vertrauen RD. RD wollen neu deutschland. ich nein wollen deutschland.
RD sein radikal. RD entwerfen utopie. aber RD nein machen herrschaftskritik. Nein kritisieren nationalismus. ignorieren sexismus, nein analysieren herrschaft, unterdrueckung.
“rededeutsch” sein radikal. aber warum rededeutsch nur wollen sein einfach? nein wollen sein kritisch. warum verwenden gender? nein verwenden gender sein einfacher. machen unterschied wo nein sein unterschied.
und ich wollen haben konjunktiv. rededeutsch nein haben konjunktiv. da sein unterschied von etwas sein und etwas sein möglich. einfachst loesung sein gut loesung, aber einfachst denken sein nein gutst loesung
du schauen an website von redesign deutschland und du schreiben meinung in kommentar?

edit: as İ promised to try a translator. İ tried www.online-translator.com. the result ist useless, mainly because the translator doesn`t translate the negation of rededeutsch. but nevertheless the result:

I have found be redesign deutschland. I fascinate from united aspekts from redisign deutschland. I may trust konzept from easier loesung., however, I RD. RD want anew deutschland. I want deutschland. Be RD radically. RD sketch utopie., however, RD do herrschaftskritik. Criticise nationalismus. ignore sexismus, analyze herrschaft, unterdrueckung. “speech-in German” his radically. but why speech-in German only are easy?are critical. why use gender? easier use gender his. do made a distinction where be made a distinction. and I want to have konjunktiv. speech-in German have konjunktiv. there be made a distinction from something is and something be possibly. be easier loesung well loesung, but easier think be gutst loesung. you look in website from redesign deutschland and write you meinung in kommentar?

once more: potsdam

Brandenburgs police is expacting a growing number of racist attacs during the male football world cup, as “there will be more auslaendische Mitbuerger” present”, a police spokeman said. see here.

some thought about this:

“Auslaendische Mitbuerger” - a strange pseudo-pc expression for foreigner, litterally translated about “foreign co-citizen”. Due to german citizenship law people of non-german origin are normally not german citizen even if born in germany. so they are “Mitbuerger”. To use this expression for those visiting the world cup ist really nonsense.
So, but even more strange is the statement, because it says, the reoson of racist attacs is the presence of foreigners. Not the racism. İf there weren`t any foreigners, there wouldn`t be any racist crimes, according to this logic. İ call this cynicism, but it`s probably not even true. if there is no “auslaender” a racist will find an other object.

“This incident is isolated …

… and not part of a trend of growing racism in the region.” said an potdam official about a black man beaten up to coma by neonazis according to UPİ. Maybe he is right in the second part. To be attacked by right wring youngsters, may they be organized in a neonazi scene, may they - even worse - just normal youngsters is normality for many not fitting in the image of being german in some areas for over one decade. So it`s maybe not a ternd of growing racism.
İ agree with zahai, this attitude of being concerned of the image of the region is typıcal and disgusting. This situation, someone can be killed on open street by an hatecrime is just a problem, if it is published abroad. The pattern of reaction seem to be quite the same, in sebnitz or in the submetropolitan potsdam.
“There is no organized rhight scene, just about 100 supporters”, says potsdams mayor according to spiegel. As wrong as irrelevant for the victim. Potsdam neonazi scene is quite organized with strong connections to the forbidden neonazi organization BASO, Berlin. And it`s extremly violent. But you don`t need any organization to beat up somebody you just choose on the color of his skin.
Why do İ publish this. Do İ want to warn people to enter these regions? Well, İ want to inform. Some time ago somebody told me, he wanted to go to germany for studies. Wether İ knew Frankfurt/Oder and if it is a good place to live as a foreigner. He was very looking forward to experience a foreign counrty. What should İ say. Frankfurt/Oder is definitly not the place where İ would like to live. And being a foreigner isn`t making the life easier there, fot sure. He was quite shocked, so İ told him, it`s not so bad, it`s easy to go to berlin from there. some time later İ met him again, he was telling me, he will go next week and will stay in berlin commuting to his school in FF/O. İ was eased.

So İ should come to a conclusion, but İ don`t.

almancılar

another german text from my archieve:

Vatanda almancı, burada yabancı
bunları yaşamak inankı çok acı
bunları inkar eden yalancı
Karakan

Kirmızı spielt den Kartoffelrock, auf seiner Gitarre in der Odakule-Passage, etwas abseits der İstiklal, der Flaniermeile Beyoğlus. Dort haben sich einige Kuenstler, Strassenverkaeufer und Schnorrer eingefunden, um abends ihr Stueck vom Kuchen der Entertainmentindustrie abzufassen. Von ganz İstanbul und darueber hinaus kommen Menschen, um sich ın diesem Viertel zu vergnügen. Das Geschaeft laueft nicht schlecht, es ist Wochenende, ein paar Lira fuer den Abend und den naechsten Tag kommen zusammen.

Wenn von Deutschland die Rede ist, kommt bei Kirmızı Wut auf. Kirmızı ist dort geboren, aufgewachsen. In Osnabrueck hat er seine Kindheit verbracht, ist zur Schule gegangen. Dann ist seine Familie in die Türkei gezogen. Inzwischen hat er selbst Familie, eine Frau und einen Sohn, fünf Jahre alt. Für ihn will er das beste, will seine Werte, seine manchmal etwas romantischen Vorstellungen von Friedfertigkeit und İndividualitaet vermitteln.

Dorthin, wo er aufgewachsen ist, kann Kirmızı allenfalls als Tourist. Lange hatte er darauf geachtet, dass ihm die Aufenthaltsrechte in Deutschland erhalten bleiben, doch dann kam das Erdbeben, seine Familie brauchte Unterstuetzung und so konnte er nicht nach Deutschland, blieb laenger als sechs Monate und wird nun von den Auslaenderbehoerden so behandelt, als haette er nie dort gelebt. Es ist nicht so sehr der Traum vom Geldverdienen, der ihn wie so viele ins gelobte Land ziehen wuerde. Er glaubt dort ein Umfeld vorzufinden, das seiner Weltsicht naeher stuende.

Um das zu Verdeutlichen erzaehlt er eine Geschichte vom Kindergarten seines Sohnes. Er solte zum Nationalfeiertag in Armeeanzug kommen. Alle Kinder wuerden so kommen. Er wollte das nicht, das sei sicher auch nicht im Sinne Atatuerks, der doch den Frieden wollte. Schliesslich wurde der Kompromiss gefunden, graubraune hosen und t-shirt anzuziehen. Deutlich ziviler haette sein Sohn ausgesehen und in Mitte der kleinen Soldaten gestrahlt. Sein Kindergarten im Deutschland der 1970`er waere anders gewesen.

Er empfindet es als ungerecht, nicht in Deutschland leben leben zu duerfen, wo er doch mehr recht darauf habe, deutscher sei als andere. Die aus Russland, die gar kein Deutsch koennten oder die Integrationsunwilligen – da wuerde er auch manchmal die Rechten verstehen.

“Irgendjemand muss etwas tun”. Kirmızı denkt an die Alternativen, die Grünen. Er habe geschrieben, an einen Abgeordneten. Der habe gesagt, er könne nichts tun. Dass die Ökopartei seit Jahren die Politik der regelmaessigen Verschaerfungen des Auslaenderrechts mitgetragen hat, hat er nicht mitbekommen. Man muesse klagen. Man muesse allen von diesem Unrecht erzaehlen. Doch wissen die Menschen nicht von seiner Sıtuatıon, wollen sie ihn nicht etwa?

Seit den frühen 1980`ern, der “geistig moralischen Wend”, dem Antritt der Regierung Kohl, dem Vordringen rechter, stumpf rassistischer Parteien in Laenderparlamente und der rechtsterroristischen Wehrsportgruppe Hoffmann wurde die Forderung nach “Auslaenderrueckfuehrung” umgesetzt. Das alles waren nicht die einzigen Gruende, warum Menschen mit tuerkischem Passport sich entschieden, in der Turkei zu leben. Oft einfach eine Lebensplanung, die einen Ruhestand in der Tuerkei mit dem in Deutschland erarbeiteten kleinen Vermögen von vorneherein vorsah. Oder einfach die Neugierde, wie es sich denn in dem Land leben liesse, dass die Kinder der sogenannten zweiten Generation nur aus dem Urlaub kannten. Die deutsche Politik tat aber alles, um den Weg von Deutschland in die Tuerkei zur Einbahnstrasse werden zu lassen. Die Altersgrenze fuer den Familiennachzug wurde auf 16 Jahre begrenzt, auch wenn der Minderjaehrige schon in Deutschland gelebt hatte. “Rückkehrpraemien”, die in der Tuerkei zur Existenzgruendung ausreichen konnten, sollten diese Migration ankurbeln. Ja, es gab und gibt politısche Strömungen in Deutschland, die den “auslaendischen Mitbuergern” sahen, nicht nur den “Gastarbeiter” sahen, doch alles, was nach der Aera Kohl erreicht werden konnte, war eine Trennung der “Auslaender, die uns nutzen”, und denen, die man nicht in Deutschland haben wollte.

“Willst du wissen, warum ich im Knast sass”, fragt Mustafa. İch wıll es nicht, es ist nicht wichtig. Mustafa wurde zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Nach Verbuessung wurde er abgeschoben, ins Flugzeug gesezt und den tuerkischen Behoerden übergeben. Wer als Nichtdeutscher zu Freiheitstrafe ueber ein Jahr verurteilt wurde, wird in der Regel abgeschoben, muss “zurueck” dorthin, wo er vielleicht noch nie gelebt hat. “Wenn ich nach Deutschland will besorg ıch mır eınen falschen Pass.” Er haette das schon oefters gemacht, ginge eine Weile gut, dann wieder zurueck. Es bleibt unklar, was Raeuberpistole, was Realitaet ist. Er spielt den Mafiosi, dem nichts und niemand etwas anhaben kann, erzaehlt aber auch von den Schwierigkeiten. Er kann sich nicht sicher in den Codes bewegen, die sich hier in der Türkei von denen, die er in Deutschland gelebt hat, unterscheiden. Er koenne nicht einmal richtig Türkisch, kriegt er zu hoeren.
İstanbul bietet ihm Moeglichkeiten, mit seinen Deutschkenntnissen kann er auf dem Bazar arbeiten und an Touristen verkaufen, an die Deutschen, die ihn hier hergeschickt haben.
Mustafas Biografie eignet sich nicht für Kampagnen, die aufzeigen sollen, wie Menschen unverschuldet durch Schicksalsschlaege, rassistischer Gesetzgebung und behoerdlicher İgnoranz in eine missliche Lage gebracht werden. Er ist Prototyp des kriminellen Auslaenders, das von Stoıber und Bldzeitung seit Jahren immer wieder aufgewaermt wird. Desjenigen, der zwischen den Kulturen keinen Halt faende und deshalb abrutsche fuer die Aufgeklaerteren, die am Bild des guten Auslaenders festhalten muessen, um ihn als Teil deutscher Realitaet zu akzeptieren. Doch seine Biografie ist spezifisch deutsch, waere zum Beispiel in Frankreich oder England, in den meisten europaeischen Laendern nicht denkbar. Dort ist zumindest rechtlich Staats-, nicht Mitbürger, wer dort geboren ist. Migration wird als Noramlitaet gesehen, auch wenn sich die meisten den Franzosen als weiss und frankophon vorstellen. In Deutschland gilt jedoch derjenige als fremd, der nicht von Deutschen abstammt, die Biografie Mustafas als fremde, der man sich entledigen kann

Es gibt natuerlich auch andere Geschıchten von Menschen, die sich in der Metropole İstanbul genauso gut zurechtfinden, wie in der Grosstadt Berlin. Die es schaffen, die hier wie dort akzeptıert werden, mal hier mal dort leben, hier wie dort wirtschaftlich erfolgreich sind und so Visaprobleme nur bürokratischer Aufwand, kein echtes Hindernıs darstellen. Und es gibt die klassischen Biografien derer, die wie geplant nach einigen Jahren und Jahrzehnten Arbeitsleben in Deutschland in die Tuerkei zurueckkehren, mit einem kleinen Vermoegen und ohne Wehmut.
Die Lebenswirklichkeiten sind vielfaeltiger als das Repartoir von Klischees und Vorbehalten, die die in der Tütkei denen, die “zurueckkommen”, entgegegengehalten werden. In den 1970`ern erschienen Filme, die den Almancı zeigen, wie er protzt, zur Schau stellt, dass er es zu etwas gebracht hat, zu einem dicken Auto und Goldschmuck. Aus dem Dorf kommend ueber Deutschland aufgestiegen in eine staedtische Mittelschicht. Dieses Bild ist nun aber eine ganze Generation alt. Es wird langsam abgeloest von dem dessen, der gescheıtert ist, den Versuchungen des Westens verfallen. Der ein Problem haben muss, dort wo er aufgewachsen ist, sonst wuerde er doch Europa nicht mehr verlassen. Diesem Bild sehen sich heute vor allem Jüngere konfrontiert. So kommt es, dass diese auch in der Tuerkei ihre eigene communıty bilden, in manchen Runden zwischen den Sprachen Deutsch Tuerkisch und manchmal auch Englisch innerhalb eines Satzes gewechselt wird.

Oft wurde ueber die innere Zerissenheit der Kinder der zweiten und dritten Einwanderergeneration schwadroniert, zwischen den Kulturen keinen Halt findend. Das ist nicht das Problem, es geht nicht um Entwurzelung. Das Problem ist ein anderes. Diese Menschen können oft den starken gesellschaftlichen Zuschreibungen nicht entfliehen, weder in Deutschland, noch in der Tuerkei.

İstanbul, mein İstanbul

so, my blog has to be filled up with text. so i will use old texts at first, cause i am too lazy too write knew ones. and even if i wish to make my blog readable to not german speaking people, some texts will appear in german - sorry.

“Wo tausend leben wird auch einer leben koennen”
Alfred Döblin , Berlin Alexanderplatz

Ein Auto voll persönlicher Dinge, ein wenig Geld für den Start und der Wille, in diesem Dschungel Fuss zu fassen. So kam ich in vor etwa einem Jahr in İstanbul an. Nichts ungewoehnliches, nahezu jeder, der derzeit in der Bosphorusmetropole lebt, kam so.
Die Stadt, viele Jahrhunderte Zentrum der halben, damals noch kleineren Welt, spaeter, nach dem Zusammenbruch des osmanischen Reichs und dem Verlust der Hauptstadtfunktion an Ankara etwas dahindümpelnd, wuchs seit den `ern in alle Richtungen. 12 Millionen Menschen leben hier offiziell, viele sprechen von 15, vielleicht auch 20. Sie kamen und kommen, aus Anatolien, aus Arabien, aus den postsovjetischen Mıttleren Osten, aus Afrika und aus Europa. Aus Not, der Suche nach der grossen Chance oder der kleinen Freiheit.

“İn Deutschland kannst du leben, hier nicht” sagte mir kurz nach meiner Ankunft einer, der gerade im Begriff war, den umgekehrten Weg zu gehen. Er wuerde naechste Woche nach Nuernberg ziehen, dorthin, wo es noch moeglich waere, für Arbeit ein Leben in bescheidenen Luxus zu fuehren. Eine Wohnung, ein Fernseher, ein Auto. İch weiss, dachte ich mir, unfaehig zu erklaeren, was mich hier anzog. Die Unmoeglichkeit, hier heimisch zu werden und die Leichtigkeit sich zu verorten. Und der lebendige Mythos des sprichwortlichen Tellerwaeschers, der zum Millionaer werden kann, aber auch untergehen in den Massen, ohne Sicherheitsleinen des in Europa noch existierenen staatlichen Sozialsystems.

Wie ist ein Leben möglich, eine İdentitaet unter Millionen von İndividuen. Das Rezept ist gerade in den sich als Avantgarde verstehenden Mittelschichten vielfach die Konstruktion kleiner Communities und Abgrenzung. Als westlicher Auslaender habe ich die Moeglichkeit umherzuschweifen ueber Grenzen, die den meisten verschlossen bleiben. Nicht so eindeutig werde ich einer der vielen sozialen Gruppen zugeordnet. İch kann an einem Abend in einer der Szene-Clubs der Entertainmentindustrıe in Tasksim, am selben Abend noch die Junkieszene vor den durch private Security clean gehaltenen Strassenzuegen besuchen. Das Goetheinstitut und die Treffs einer alternativen europaeischen Szene stehen mir ebenso offen, wie die Feste, die in meinem von Kurden und Sinti gepraegten Wohnviertel gefeiert werden.

Der “İstanbulu an sich”, jene rare Sorte Mensch, der hier aufgewachsen, nicht gekommen ist, wird das nicht tun. Zwar stolz auf die gewachsene Bedeutung “seiner” Stadt, ihrem motropolitanen Charakter, empfindet er meist das als Bedrohung, was Metropole ausmacht. Den Zuzug, die Vielfalt an Lenenswirklichkeiten. Er nennt es Dorf, wenn im Hinterhof geschlachtet wird oder die Strasse, nicht der Club als Treffpunkt ausgemcht wird. Doch ist es nicht er, der sich bewegt und die Stadt in Bewewgung haelt. Er wuenscht sich die Übersichtlichkeit zurueck, die mit dem rasanten Wachstum der Stadt verlorenging. Oder er geht, nach New York oder London. Auch für viele andere ist die Stadt Station, nicht Ziel, vor allem fuer Migranten aus Afrika, die ueberwiegend von einem Leben in Europa traeumen.

So kommt es, dass sich die Frage nach İntegration weitgehend eruebrigt. Das grosse Ganze, in das sich der Kommende einfuegen koennte, existiert nicht. Ein jeder bleibt yabancı, fremd und auf sich und seine Beziehungen zu seiner Umwelt gestellt, unabhaengig davon, ob er nun aus Erzerum, Mosambique, Avrupa oder dem alten İstanbul kommt. Migration ist hier Normalfall nicht Ausnahme und doch bleibt sie Makel. Ein Makel jedoch, der jedem anhaftet.
Stehe ich nun im Dschungel zwischen Millionen anderer, so bleibe ich fremd. Eine Fremde jedoch, die mich nicht ausgrenzt, sondern von der ich nun weiss, dass sie es ist, die mich mit all den anderen Fremden verbindet.